Geothermie in der Türkei

Geothermie ist die erneuerbare Energie der

  • Unabhängig von Sonnenschein (Solar/Fotovoltaik)
  • Unabhängig von Wind (Windkraft)
  • Unabhängig von Niederschläge (Wasserkraft)
  • Unabhängig von große Ackerbauflächen (Biogas)

ganzjährig, 24 Stunden pro Tag Energie liefert!

Der Begriff Geothermie leitet sich vom griechischen „geo“ = Erde und „therme“= Wärme ab und bedeutet übersetzt „Erdwärme“.

Definition nach VDI 1998:
„Geothermische Energie ist die in Form von Wärme gespeicherte Energie
unterhalb der festen Oberfläche der Erde, Synonym: Erdwärme“

Die Temperatur dicht unter der Erdoberfläche beträgt im Mittel etwa 10°C und nimmt zum Erdinneren hin um etwa 3°C pro 100 m Tiefe zu. In einigen Regionen der Erde (u.a. in teile der Türkei) liegen sog. Anomalien vor –verursacht durch tektonische Aktivität der Erdkruste- wobei die Temperatur zum Erdinneren hin um mehr als 10°C pro 100 m zunimmt.

Wichtig für die Nutzung von hoher Erdwärme Temperaturen dicht unter der Erdoberfläche ist das vorhanden sein von Wasser in diese Schichten. In Deutschland ist zum einen kein Wasser in relevante Schichten vorhanden zum anderen liegen entsprechend heiße Schichten erst in Tiefen von 3 bis 5 Kilometer. In der Türkei liegen diese Schichten zwischen ca. 1000 bis 2000 Meter… Und enthalten heißes Wasser!

Zur Nutzung der Erdwärme sind Bohrungen vorzunehmen, zum einen zur Entnahme des heißen Wassers, zum anderen zum zurückpumpen des genutzten Wassers, damit die unterirdischen Systemen stabil bleiben und keine Erdsenkungen oder kleinste Erdbeben ausgelöst werden. Üblicherweise werden 2bis 3 Bohrungen zur Entnahme gemacht sowie bis zu 2 Löcher für das zurückpumpen.

 

In der Türkei werden üblicherweise Binäranlagen, auch „Organic Rankine Circle“ (ORC) genannt, verwendet. In diesem Verfahren wird die Wärmeenergie mittels Plattenwärmeüberträger auf ein Arbeitsmittel übertragen, das in einen geschlossenen Kreislauf fließt und einen niedrigeren Siedepunkt bei tiefen Temperaturen und Drücken besitzt. Der überhitzte Dampf dieses Arbeitsmittels entspannt sich durch das Antreiben der Turbine und erzeugt dadurch elektrischen Strom. Nachdem es sich im Kondensator durch einen Luftkühlung wieder verflüssigt, fließt das Arbeitsmittel erneut in den Wärmeüberträger.
Ein solches Kraftwerk besteht somit aus relativ überschaubare technischen Komponenten und benötigt relativ wenig platz. Unter Berücksichtigung der lokalen Begebenheiten und das Klima in der Türkei haben die erforderlichen Kühlanlagen den größten Flächenbedarf. Trotzdem ist ein ausreichend großes Gelände erforderlich, damit an verschiedene Stellen das heiße Wasser entnommen werden kann und andererseits das „benutzte“ und abgekühlte Wasser weit von den Entnahme-Punkten wieder injiziert werden kann.

 

Derzeit sind in der Region Aydin (West-Türkei), in den sogenannten Menderes-Graben bereits 7 Geothermie Kraftwerke mit einer gesamt Leistung von über 120 MW in Betrieb, weitere 6 befinden sich in Planung, darunter das Sultanhisar Kraftwerk auf dem Geothermie-Feld.

Der weitere Ausbau der Strom-Gewinnung aus Geothermie wird von dem türkischen Staat unterstützt und gefördert. U.a. wird der erforderlichen Ausbau der Stromnetze schneller voran getrieben als der Bau der Kraftwerken erfolgen kann!

Geothermie-Kraftwerk-Türkei

Lage:

Schürfrechte:              Geothermiefeldr

Kraftwerk:

Investitionskosten:

Progn. Ertrag:

Betriebskosten:           (anfänglich)

Rentabilität:

Zeitplan:
Inbetriebnahme:

Anlage Hersteller:      Namhafte Hersteller (Siemens/Atlas Copco o.ä.) als Turn-Key Projekt

Projektinitiator:

Rechtsform:

Einschränkungen:       .

Projektbetreuung:

Detailangaben:           nach LOİ

 

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